Komme bei dir an - Sei du selbst

 

                Spiritualisierungsprozess


Das Wort 'Spiritualisierungsprozess' hat für viele Menschen einen negativen Anstrich, dabei geht es lediglich um Bewusstseinsveränderung. Der negative 'Stempel', den die Spiritualität für viele hat, kommt teilweise dadurch, dass sogenannte spirituelle Lehrer oder ähnliches den Mitmenschen oft versuchen zu vermitteln, dass sie ihr Leben ändern müssten, dass sie dieses oder jenes nicht mehr dürften, dass sie es sich erst verdienen müssten anerkannt, angenommen und geliebt zu werden. Im Prinzip ist es nicht viel anders als die auferlegten Dogmen der verschieden Religionen. Oft wird auch gar nicht wirklich klargestellt, um wessen Gunst man eigentlich 'buhlen' soll. Manche nehmen auch gerne den Platz eines Gurus ein.

Dabei geht es eigentlich nur darum, uns unserem Denken, Sprechen, Fühlen und Handeln bewusster zu werden und uns der Quelle allen Seins (für die einen Gott, für andere Buddha oder Allah oder auch noch andere Namen, wobei es nicht wirklich eine Rolle spielt) wieder bewusster zu werden. Eigentlich geht es nur 0darum, das Herz am 'rechten' Fleck zu haben und danach auch zu denken, sprechen und handeln, das heißt es einfach zu leben.

Es gibt Menschen, die besuchen Seminare, lesen Bücher oder beschäftigen sich auf andere Weise mit der Spiritualität. Bei anderen Menschen ändert sich das Bewusstsein einfach durch das Leben. Das wichtigste ist seine Bewusstseinsveränderung auch zu leben. Solange ich es nur 'theoretisch' lebe (d.h. es weiß, aber nicht umsetze), nutzt das Wissen überhaupt nichts.

Es geht dabei um unsere Werte, wie z.B. Nächstenliebe, Mitgefühl, Tolerenz, Wertschätzung, Respekt, Achtung.... aber auch Selbstliebe, Selbstwertschätzung, Selbstachtung, Freiheit.... eigentlich geht es um bedingungslose Liebe für sich selbst und auch für andere.

Jeder Mensch hat seinen eigenen Weg, auf welche Art und Weise er seinen Leben lebt. Es steht niemanden zu einen anderen zu be- oder verurteilen (möglichst sich selbst auch nicht). Jeder hat die Verantwortung für sich selbst und sollte sie auch übernehmen und bereit sein die Konsequenzen für sein Denken, Sprechen, Fühlen und Handeln zu übernehmen, denn damit kreieren wir unser Leben selber. Es tut uns keiner was an. Das sind wir ganz alleine. Wir sind keine Opfer des Lebens. Wir sind alle Täter. Wenn Du Situationen (Probleme, Krankheiten,....) oder Menschen in Deinem Leben hast, die Du in Deinem Leben so nicht haben möchtest, überprüfe Deine Gedanken, Worte, Gefühle und Taten, und ändere sie entsprechend.

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, das Allerwichtigste ist nie zu vergessen: Der Sinn des Lebens ist das Leben selber. Jede Bewusstseinsveränderung, jedes Wissen, das wir erlangen, alles ist unnütz, solange wir es nicht in unserem Leben umsetzen.